In allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens können wir den verschiedenen Formen von Gewalt
begegnen. Dazu gehören körperliche, verbale, psychische und sexuelle Gewalt. Auch in einem
Sportverein kann Gewalt in unterschiedlicher Form, Nuance und Intensität auftreten. Dies kann
nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Umso wichtiger ist es, im Verein eine Kultur des Hinsehens und Handelns zu etablieren. Dies kann
nur dann gelingen, wenn alle Beteiligten sich intensiv und offen mit dem Thema Gewalt und Schutz
vor Gewalt auseinandersetzen. Eine Grundlage hierfür bietet das vorliegende Schutzkonzept. Im
Verhaltenskodex sind sehr ausführlich die geltenden Richtlinien für das Verhalten im
Trainingsbetrieb und für das Verhältnis zwischen SportlerInnen und TrainerInnen festgelegt. Durch
Qualifizierung erhalten TrainerInnen zunehmend Handlungssicherheit. Das Ziel dieser Maßnahmen
ist es, allen Mitgliedern des Vereins einen sicheren Rahmen für die Ausübung ihres Sports bzw.
ihres ehrenamtlichen Engagements zu bieten. Ein weiteres Ziel ist es, das Risiko von Übergriffen zu
minimieren, indem wir mögliche TäterInnen durch unsere klare und aktive Haltung abschrecken.